Kirsch-Apfel - oder Apfelkirsche? Das ist hier die Frage.








Multifrucht ist das Wort der Stunde. Viele Forscherteams rund um den Globus versuchen sich an den Kreuzungen zwischen zwei Früchten. Doch den wenigsten gelingt der Durchbruch. Prof. Dr. Poswekliv und sein Team haben 5 Jahre an dem Kirsch-Apfel Projekt gearbeitet. Letzte Woche stellten Sie auf dem internationalen Multifrucht-Kongress diese neue Züchtung vor.

Prof. Dr. Poswekliv

Außen Apfel, innen Kirsche. Geschmacklich eine Mischung aus beiden. Je nach Reifegrad und Säuregehalt können Geschmacksrichtungen von Süß bis Sauer erzielt werden, ähnlich dem Fuji- oder Boskoop Apfel. Den Kirsch-Apfel gibt es als grün und als rot gefärbte Sorte. Die Farbvariationen entstehen jedoch nicht durch Sonneneinstrahlung, sondern sind im Erbgut verankert. Es wird immer ein grün und ein rot gefärbter Kirsch-Apfel an einer Verästelung ausgetrieben. Die Frucht kann bis zu 6mal im Jahr geerntet werden. Der Kirsch-Apfel besteht zu 100% aus Fruchtfleisch und ist kernlos. Schälen braucht man diese Frucht nicht. Dazu ist sie auch zu klein. Denn der Kirsch-Apfel ist nur so groß wie eine Kirsche

Dank seines äußerst geringen Allergengehalts ist er auch für Allergiker genießbar.

Was sind die Vorteile von Multifrüchten?
Multifrüchte repräsentieren immer zwei oder mehrere Geschmacksrichtungen in einer Frucht. So können beim Kochen völlig neue Geschmacksvariationen entstehen, die am Gaumen nicht direkt zuzuordnen sind. Für Gourmets eine Offenbarung.

Die Garnierung von Speisen erhält dadurch völlig neue Dimensionen, denn das Auge isst mit. Man sieht einen Apfel schmeckt aber gleichzeitig auch Kirsche. Die Verwirrung ist perfekt.

Multifrüchte sind auch ein Segen für die Getränkeindustrie. Die Kosten für den Transport und aufwendige Frucht-Mischverfahren werden durch diese Früchte enorm gesenkt und der Gewinn gesteigert. Die mehrmaligen Ernten im Jahr garantieren zusätzliche Sicherheit gegen Lieferengpässe aufgrund von Ernteausfällen oder ähnlichem.

 



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